Presse

Morde, Intrigen und Hexen im Mädchengymnasium

"TheaterLaien" zeigte Shakespeares Macbeth

Nach der deutschen Erst­aufführung vor 230 Jahren in Biberach kamen nun auch die Borbecker dank dem Lokal-Ensemble "TheaterLaien" in den Genuss, sich Shakespeare's letzte und kürzeste Tragödie "Macbeth" in deut­scher Übersetzung fast origi­nalgetreu anzusehen.

Zufrieden verließen die rund 150 Premierengänger am Frei­tag nach knapp 135 Minuten Spielzeit die Aula des Mäd­chengymnasiums. Denn die Aufführung dieses schweren Stückes war insgesamt recht gelungen. So sahen die Theaterbesucher in Shakespeares äußerst dichter Szenenreihung ein Wechselspiel von Gut und Bö­se, Natürlichem und Widerna­türlichem, Hellem und Dun­klem.

Die Akteure zeigten Mac­beth's (Thomas Krieger) Weg vom loyalen, tapferen Feld­herrn zum Mörder König Dun­cans (Thomas Krieger). Seit dem Königsmord begeht der mittlerweile wahnsinnig ge­wordene Schotte weitere Ver­brechen. So möchte er die Tat decken und die Krone vor mög­lichen Nebenbuhlern sichern. Der Tyrann wird von seiner machtgierigen Frau, Lady Mac­beth (Antonia Metken), und durch die doppeldeutigen Pro­phezeiungen der drei Hexen (Claudia Rupp, Frauke Krüger, Sabine Wenzke) zu den Mor­den angestiftet. Zum Schluss je­doch stirbt Macbeth bei einem Schwertkampf gegen Macduff (Marc Weitkowitz). Malcom (Oliver Schürmann), Duncans Sohn, wird daraufhin zum Kö­nig gekrönt.

Der Vorhang fiel und das Publikum würdigte die Arbeit der 20 Schauspieler mit viel Ap­plaus. Denn den hatten sie sich zum Ende hin auch verdient. Schade ist nur, dass ein Groß­teil des Ensembles im ersten Teil der Aufführung noch ein wenig gehemmt wirkte. Die Ak­teure sprachen leise, schnell oder betonten ihren Text kaum. Auch ließen sie die Gestik ver­missen. Dies hatte zur Folge, dass leider einige Passagen un­tergingen. Somit war das weite­re Verständnis des Stückes ein wenig erschwert.

Doch nach der Pause fand "TheaterLaien" zur gewohnten schauspielerischen Klasse zu­rück. Auf einmal spielten sie wie befreit. Man wagte es nicht, nur einen Augenblick wegzu­schauen, aus Angst man könnte etwas verpassen. Besonders hervorheben muss man an die­ser Stelle Duncan/Macbeth-­Darsteller Thomas Krieger. Er hatte eine äußerst umfangrei­che Sprechrolle, so dass man ihm seine Versprecher im ers­ten Teil der Inszenierung gerne verzeiht.

Lady Macbeth verlor nach den ersten zwei Akten ihre An­spannung. Seitdem brachte sie den Charakter der Gräfin vor allem in der berühmten "Hand­wasch-Szene" gut 'rüber. Mac­duff-Darsteller Marc Weitko­witz zeigte allen, dass er viel vom Agieren auf der Bühne ver­steht wie z.B. in der filmreifen Schwertkampf-Szene.

Die drei Hexen (Claudia Rupp, Frauke Krüger und Sabi­ne Wenzke) zauberten mit ih­rem schauspielerischen Kön­nen von Beginn des Dramas an eine mystische Atmosphäre. Sie und der Pförtner (Philipp Sei­bel) ließen sich nicht von der anfänglichen Unsicherheit der anderen Akteure anstecken. Man merkte ihnen an, dass sie sich auf der Bühne wohl fühl­ten.

Auch Lady Macduff (Mela­nie Zaparty) spielte ausgezeich­net. Leider sah man Melanie Zaparty nur in einer Szene.

Bei der Inszenierung hat sich Regisseur Oliver Schürmann einige Kniffe ausgedacht. So verdeutlicht er z.B., dass die drei Hexen Propheten und die Mörder Handlanger des Schicksals sind dadurch, dass er diese Rollen mit den selben Akteurinnen besetzt. Diese sind für die Requisite verant­wortlich, um zu zeigen, dass die Zauberwesen Macbeth von ei­nem Schauplatz zum nächstem dirigieren, ihn dabei von einem ins nächste Chaos stoßen.

Nicht unerwähnt bleiben soll die liebevolle und detailreiche Requisite. Eingestielte Tannen­bäume bildeten einen Wald, aus Plastikkröten und -eidechsen kochten die Hexen einen Zau­bertrank. Sogar Macbeth's ab­geschlagenen Kopf bekam das Publikum zu sehen. Es war ein Gipskopf, für den Macbeth­-Darsteller Thomas Krieger Mo­dell stand. So bleibt einem ab­schließend nur zu sagen: Es war alles in allem recht gut gelungen.

Borbecker Nachrichten vom 24.05.2001

 

 

"Macbeth" feierte Premiere

Zum Shakespeare-Klassiker "Macbeth" luden die Borbecker "Theaterlaien" ein. Das Premieren-Publikum sah eine werk­getreue Aufführung des Stückes aus dem Mittelalter mit Hauptdarsteller und Regisseur Thomas Krieger (rechts). Heute Abend, 16. Mai, um 19 Uhr findet eine weitere Vor­stellung in der Aula des Mädchengymnasiums, Fürstäbtiss­instraße, statt. Karten gibt's an der Abendkasse.

Borbeck Kurier vom 10.05.2001

 

 

Vom Held zum Tyrannen

Borbecker Theater-Laien bringen "Macbeth" auf die Bühne

Tragisch, tragisch: Wohin Ehr­geiz und Machtgelüste führen können. Der Held wird zum Ty­rannen. Das Borbecker Ensemble "Theater Laien" wird es seinem Publikum zeigen: Am Freitag, 11. Mai, 19 Uhr, hebt sich im Mäd­chengymnasium der Vorhang zur Premiere von "Macbeth" aus der Feder von William Shakespeare.

Da wird gemordet und gestorben fünf Akte lang. Dabei wollen sich die jungen Mimen nahe ans Origi­nal, das im Jahre 1606 am Hofe Ja­kobs I. in England uraufgeführt wurde, halten.

In den Hauptrollen: Macbeth (Thomas Krieger), Malcom (Oliver Schürmann) und Lady Macbeth (Antonia Metken). Die Gesamtlei­tung liegt in den Händen von Tho­mas Krieger, für die Inszenierung ist Oliver Schürmann verantwort­lich.

Die "Theater Laien" sind seit 1996 aktiv. Premiere feierten sie mit "Mord inklusive" aus der Feder des Ensemble-Mitglieds Thomas Krieger. Es folgten 1997 "Cyrano de Bergerac" von Edmond Rost­and, Molieres "Der Tolpatsch" (1998), Goethes "Faust" (1999) und die Komödie "Bunburry" von Oscar Wilde.

Der Eintritt kostet 9 DM, ermä­ßigt 6 DM. Karten im Vorverkauf gibt's bei Johannes Brunnert, Markstraße 39. Eine zweite Vor­stellung wird am Mittwoch, 16. Mai, ebenfalls um 19 Uhr im Mädchengymnasium gegeben.

Borbecker Nachrichten vom 10.05.2001

 

 

Macbeth

BORBECK. Das Drama "Macbeth" von William Shakespeare zeigen die "Theater Laien" am Freitag, 11. Mai, und Mittwoch, 16. Mai, jeweils um 19 Uhr, im Mädchengymnasium Borbeck. Eintritt: sechs bzw. neun Mark. Karten: 61 41 645.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 10.05.2001

 

 

"TheaterLaien" wagen sich an Macbeth

Am Freitag, 11. Mai, feiert das Shakespeare-Stück Premiere im Mädchengymnasium

Einmal im Jahr laden die Borbecker "Theater Laien" zu einem Klassiker der Bühnenwelt ein. In diesem Jahr bringen Sie das Sha­kespeare-Stück "Macbeth" auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Am Freitag, 11. Mai, hebt sich um 19 Uhr der Premierenvorhang in der Aula des Mädchen­gymnasiums.

"Diesmal haben wir das Stück nicht in die Neuzeit ver­setzt, es ist und bleibt im Mittel­alter", verspricht Pressespre­cher Arnd Deterding eine werk­getreue Aufführung. Seit Sep­tember probt das engagierte Ensemble für das bekannte Bühnenstück, das nach einer de­mokratischen Abstimmung aus­gesucht wurde.

Montags und mittwochs pro­ben die Theaterbegeisterten, und zwar zur Zeit im ev. Ge­meindehaus in der Samoastraße in Gerschede. "Uns hat die Ver­teuerung der Aula-Benutzung an den Schulen voll erwischt", erklärt Deterding. "Jetzt arbei­ten wir an einer Kooperation, damit wir wieder in einer Schulaula proben können, ohne pro Abend rund 100 Mark zu bezahlen."

Bei "Macbeth" stehen Tho­mas Krieger als King Duncan, Oliver Schürmann als Malcolm, Thomas Krieger als Macbeth, Marc Hurlebusch als Banquo, Mark Weitkowitz als Macduff, Claudia Rupp als Lenox, Rene Böminghaus als Rosse, Pamela Maler als Angus, Markus Mül­ler als Cathness, Pascal Tem­mesfeld als Fleance, Marc Hur­lebusch als Siward, Pascal Tem­mesfeld als der junge Siward, Frank Wilde als Seyton auf der Bühne. Die Lady Macbeth wird von Antonia Metken dargestellt, außerdem gehören Philipp Sei­bel, Melanie Zaparty, Annika Rupp, Frauke Krüger, Sabine Wenzke und Markus Foitor zum Ensemble sowie die beiden Kin­der Julia und Frederic Thelen.

Die Gesamtleitung hat Tho­mas Krieger, für Inszenierung und Bühnenbild ist Oliver Schürmann verantwortlich. Wer Lust auf Theater spielen hat, kann sich jederzeit bei den "TheaterLaien" melden, und zwar unter Telefon 6141645.

Karten für die Premiere, aber auch für die zweite Vorstellung am Mittwoch, 16. Mai, 19 Uhr in der Aula des Mädchengym­nasiums, Fürstäbtissinstraße, gibt's bei Tabakwaren Johannes Brunnertt, Marktstraße 39, oder unter Telefon 6141645.

Borbeck Kurier vom 09.05.2000

 

 

Macbeth bei den "Theater Laien"

Das Borbecker Theater-Ensemble "Theater Laien" lädt am Freitag, 11. Mai um 19 Uhr zur Premiere des Shakespeare-Klassikers "Macbeth" in die Aula des Mädchengymnasiums ein. Eine weitere Vorstellung ist am Freitag, 16. Mai, an gleicher Stelle. Karten-Telefon: 61 41 645.

Borbeck Kurier vom 10.05.2001

 

 

Mittelalter wird wach im Mädchengymnasium

Borbecker mit "Macbeth" von Shakespeare auf der Bühne

"Theater Laien" nennt sich das Borbecker Ensemble, daß sich jetzt Großes vorgenommen hat. Am Freitag, 11. Mai, 19 Uhr, hebt sich im Mädchengymnasium der Vorhang zu "Macbeth" von Wil­liam Shakespeare.

Dabei halten sich die jungen Mi­men bei dem Drama in fünf Akten nahe ans Original, und das wurde im Jahre 1606 am Hofe Jakobs I. in England uraufgeführt. "Das Stück gehört ins Mittelalter, und da lassen wir das auch", erklärt Arnd Deter­ding, der als Siward, Graf von Northumberland, die Bühne betre­ten wird.

In den Hauptrollen: Macbeth (Thomas Krieger), Malcour (Oliver Schürmann) und Lady Macbeth (Antonia Metken). Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Thomas Krieger; für die Inszenierung ist Oliver Schürmann verantwort­lich.

Die "Theater Laien" sind seit 1996 aktiv. Premiere feierten sie mit "Mord inklusive" aus der Feder des Ensemble-Mitglieds Thomas Krieger. Es folgten 1997 "Cyrano de Bergerac" von Edmond Rost­and, Molieres "Der Tolpatsch" (1998), Goethes "Faust" (1999) und die Komödie "Bunburry" von Oscar Wilde.

Der Eintritt kostet 9 DM, ermä­ßigt 6 DM. Kartenreservierungen sind schon jetzt unter Tel. 61 41 645 möglich. Weitere Infos gibt's unter www.theaterlaien.de

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