Horst Helfrich

Horst Helfrich wurde am 31.10.1939 in Freiendiez in Rheinland-Pfalz geboren.

Unter anderem war er Verfasser von 57 aufgeführten Bühnenstücken, darunter Lustspiele, Komödien, Schauspiele und Einakter.

Er hatte die Idee und war Mitbegründer des Freilichttheaters "Abdeck-Burg-Festspiele", Holzheim sowie der "Theodissa-Bühne" in Diez. Hier war er in der Regie und Aufführung eigener Stücke tätig. Weiterhin war er Autor sämtlicher Stücke für die "Bühne 800 Staffel", Limburg-Staffel.

Darüber hinaus war er als Romanautor, Schreiber von Kabarett-Texten, Märchen, Erzählungen und Gedichten aktiv. Auch als Mundartschreiber war er bekannt. So gibt es 1000 veröffentlichte Mundartgedichte von ihm.

Zudem war er bis zum Jahre 2000 Mitarbeiter beim Südwestrundfunk. Hier wurden 260 von ihm verfasste und gesprochene Beiträge in der Sendung "Guten Morgen aus Mainz: Erster Gedanke" übertragen.

In der sechsteiligen Fernseh-Serie "Wellerod Alaaf", einer Satire über den Karneval, war er ebenfalls aktiv.

Auch als Liedtexter machte er sich einen Namen. Unter anderem stammen von ihm die Idee, das Buch und die Songtexte des Musicals "Oskar" nach Erich Kästners "Konferenz der Tiere". Auch für das Musical "Flowergreen" lieferte er die Vorlage. Er arbeitete bei der Erstellung von verschiedenen Spielfilmen mit, führte Interviews und zeigte Personen-Portraits im Fernsehen. Weiterhin lieferte er Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und Jahrbüchern.

Zudem war er mehrfacher Preisträger bei Mundartwettbewerben und Kulturpreisträger im Jahre 1993.

Horst Helfrich starb nach längerer Krankheit am 20.07.2006 in Altendiez in Rheinland-Pfalz.

Abschließend kommt der Autor selbst zu Wort.

René Böminghaus

 

Der Tod ist nicht das Ende.
Er ist der Anfang eines neuen Daseins,
in dem die unsterbliche Seele aller Geschöpfe
ihren Ursprung hat.
Diese Pforte hat euer treuer Wegbegleiter
nun beschritten.
Trauert nicht um ihn,
es liegt an uns euch zu beweinen,
ist er doch nun von euch gegangen.
Aber glaubt mir, er ist in heilsamen Händen
und trotzdem bei euch,
so wie ihr bei ihm seid.
Wenn einst die Zeit gekommen ist,
da der Schmerz nicht mehr eure Brust beengt
und ihr das Leben wieder leben wollt,
wird er lächelnd aus den
unendlichen Gefilden sagen:
"So ist's gut, ich will es so,
und ich kann ungetrübt
auf euch schauen.

Horst Helfrich, 16.12.2004