Es war einmal ein Bahnhof

Fünf Akte von Jacques Deval

Deutsch von Otto F. Beer

Überarbeitet von Helmut Peschina

Original-Titel: Il était une gare

 

 

Aufführungen am 27. und 28. März 2020
in der Aula des Mädchengymnasium Borbeck,
Essen

 

 

Couvize - ein Bahnhof mitten im Nirgendwo zwischen Paris und Marseille. Tag für Tag wirft der lähmende Alltagstrott sein staubig trübes Kleid über das Bahnhofspersonal und der Kampf gegen die Trostlosigkeit wird nur für einen lärmenden Wimpernschlag am Nachmittag durchbrochen. Denn gleich einem Lichtstrahl begegnen sich am Bahnhof Couvize die beiden schnellsten Fernzüge Frankreichs. Ohne Halt, ohne Beachtung, ohne Relevanz. Doch dann, eines Tages, geschieht das Unvorstellbare: Wetterbedingt halten beide Züge in Couvize, die Türen öffnen sich und eine Galavorstellung beginnt. Menschen begegnen sich und erzählen ihre Geschichten. Ein buntes Treiben enthebt den Bahnhof aus seiner Eintönigkeit und verzaubert Reisende und Personal gleichermaßen. Die Welt zu Gast im Nirgendwo. Doch was bleibt am Ende des Tages - nur die Erinnerung?