Reginald Rose

Reginald Rose wurde am 10. Dezember 1920 in New York geboren.

Nach dem Besuch der "Townsend High School" sowie dem anschließenden kurzen Studium am "City College", das er ohne Abschluss verließ, begann er 1938 in New York als Werbetexter zu arbeiten.

Zwischen 1942 und 1946 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg und brachte es bis zum Leutnant.

Ab 1951 schrieb er Drehbücher für Fernsehprogramme und Bühnenstücke. Als erstes TV-Stück verfasste er "The Bus To Nowhere."

Sein berühmtestes Werk war das Justizdrama "Die zwölf Geschworenen" ("Twelve Angry Men"), das er 1954 als Fernsehspiel innerhalb der Reihe "Studio One" geschrieben hatte. Bei der von Sidney Lumet 1957 mit Henry Fonda in der Hauptrolle inszenierten Kinofassung fungierte Rose als Drehbuchautor und Produzent. In den anschließenden Jahrzehnten gab es noch weitere Verfilmungen dieses Stücks.

Es folgten zahlreiche weitere Arbeiten. So schrieb er Drehbücher für die Serie "The Twilight Zone", aber auch zu Filmen wie "Entfesselte Jugend" ("Crime in the Street", 1956) und "Das tödlich Netz" ("The Man in the Net", 1958).

Auf Grundlage seines Fernsehspiels "The Defenders" wurde in den 1960er-Jahren eine gleichnamige Serie entwickelt, die in Deutschland unter dem Titel "Preston & Preston" lief.

Über viele Jahrzehnte arbeitete er für alle großen Fernsehsender. Weitere bekannte Werke waren das Medizindrama "Whose Life Is It Anyway?" ("Ist das nicht mein Leben?", 1980) und das Stück "Escape from Sobibor" ("Sobibor", 1987).

Für seine Arbeiten erhielt Rose zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem mehrere Emmy Awards.

Rose war zweimal verheiratet. 1943 heiratete er Barbara Langbart, mit der er vier Kinder hatte, aus der 1963 mit Ellen McLaughlin geschlossenen Ehe gingen zwei Kinder hervor.

Er starb am 19. April 2002 in Norwalk, Connecticut an Herzversagen.

Thomas Krieger